Susanne & Stefan Herz in Edmonton, Alberta

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Kueche

1. November 2006

Heute haben wir unsere Wohnungsschluessel bekommen und konnten zum ersten Mal in unser neues Domizil. Für den Haupteingang hat jeder von uns eine elektronische Karte. Es ist immer etwas umständlich, die Karte aus der Geldbörse zu holen, um sie an den Türöffner zu halten. Wir lernten jedoch schnell, dass man die Karte auch im Portemonnaie lassen kann. Die Wohnung hat ein ziemlich grosses Wohnzimmer und einen ausreichenden Schlafraum. Nachdem wir die Wohnung ausgemessen hatten und sie in Gedanken mit Möbeln versahen, sind wir nach Beaumont gefahren und haben uns zum Möbelkauf den Van von Christina und Gerald ausgeliehen. Fürs erste brauchen wir nur ein einfaches Regal, einen Schreibtisch, einen Beistelltisch und ein CD-Regal. Bei IKEA wurden wir auch schnell fündig.








2. November 2006

Die Möbel haben wir gleich über Nacht im Auto gelassen, da wir sie heute Morgen gleich in die Wohnung gebracht haben. Susanne war auf Arbeit und Stefan hatte beim Warten auf den Fernseh-Installateur genug Zeit für einen Rundum-Putz und das Aufbauen der Möbel. Die Einrichtung der Technik war schnell erledigt, jedoch funktionierte das Telefon leider noch nicht, da das Netzteil fehlte. Beim problemlosen Umtausch im FutureShop, fiel der Kassiererin auf, dass das Telefon im Angebot war und wir vorgestern zu viel bezahlt haben. Die $17 hat sie bar ausgezahlt. Susanne kam nach 10 Minuten Fussmarsch von der Arbeit aus zur Wohnung. Am Abend bereiteten wir unsere Umzugskarten vor, die wir in den nächsten Tagen verschicken wollen. Ausserdem beluden wir die Autos mit Kisten für den morgigen Umzug.












3. November 2006

Stefan und Gerald haben heute den Umzug gemacht. Susanne und Christina haben wir vorher noch zur Arbeit gebracht. Es reichten zwei Fuhren von Beaumont in die Innenstadt (ca. 30 km) und so war der Transport bereits vor dem Mittag erledigt. Stefan hat dann bis gegen kurz nach 17 Uhr (Susanne kam von Arbeit) einen großen Teil der Kisten bereits ausgeräumt und in Regalen, Einbauschränken und Küchenschränken verstaut. Es sind jedoch noch genügend Kisten übrig.


Der erste Anruf nach Deutschland von unserem neuen (und funktionierenden) Telefon aus galt Christl.










4. November 2006

Die letzte Nacht haben wir noch in Beaumont verbracht. Nachdem wir noch ein paar Sachen eingepackt hatten, fuhren wir in unsere Wohnung, um weiter einzuräumen. Am Nachmittag erhielten wir Besuch von Gerald und Christina, die das Appartement noch nicht gesehen hatte.










5. November 2006

Am Sonntag waren wir bereits so weit gekommen, dass wir ohne schlechtes Gewissen den Tag zum Ausruhen nutzen konnten. Am Nachmittag erledigten wir jedoch noch einen Grosseinkauf, bei dem wir vor allem eine Wohnungs-Grundausrüstung vom Toilettenpapier bis zum Zucker besorgten.










8. November 2006

Die Luftmatratzen, auf denen wir bisher geschlafen haben, sollen bald von einem richtigen Bett abgelöst werden. Sie waren recht unbequem, so dass wir größtenteils auf das Sofa in der Stube ausgewichen sind. Deshalb waren wir in den letzten Tagen verstärkt auf der Suche nach einem Bett und Matratzen. Nun haben wir bei Leons Möbelhaus ein Bett gekauft. Auch eine gute Matratze haben wir uns geleistet. Muss auch sein. Am 15. November soll die Lieferung erfolgen.



Schlafzimmer








11. November 2006

Am Abend haben wir uns mit Susannes Eltern getroffen und waren bei Sawmill essen. Wir haben sie dorthin eingeladen als Dankeschön, dass sie uns in den letzten Wochen ausgehalten haben und auch für die Hilfe beim Umzug usw. Das Essen bei Sawmill ist allerdings nicht so besonders empfehlenswert. Zumindest kennen wir einige Lokale, in denen man für weniger Geld eine bessere Verpflegung bekommt.










13. November 2006

Heute war ein freier Tag, für den Remembrance Day, der auf den Samstag gefallen ist. Dies nutzten wir, um auf der Whyte Avenue und in der West Edmonton Mall (WEM) ein wenig zu stöbern. Stefan sah sich speziell nach einem neuen Klavier um, denn nach fast zwei Monaten (Klavier-)Abstinenz wird das „Jucken“ in den Fingern stärker.










15. November 2006

Nun wurde unser Bett geliefert. Stefan hat es auch gleich aufgebaut. Wir sind damit jedoch nicht zufrieden, da es nicht richtig stabil ist und ausserdem im Schlafzimmer ziemlich klobig wirkt. Wir beschlossen, auf der Matratze mit Untergestell zu schlafen und zu versuchen, das Bettgestell zurückzugeben.










16. November 2006

Auf der Matratze schlief es sich hervorragend. Unser Schlaf wurde nur durch die nächtlichen Schneeräumarbeiten auf dem Parkplatz vom „FutureShop“ gestört. Die LKW piepen hier immer beim Rückwärtsfahren. Der Parkplatz war nebenbei noch Schauplatz anderer Aktivitäten, denn seit gestern stehen dort mehrere Zelte und ca. 20 jugendliche Personen, die auch bei -15° C im Freien nächtigen. Erst heute erfuhren wir den Grund dafür: Am 17. November kommt die neue Spielekonsole Playstation 3 von Sony auf den Markt.


Leon's“ will das Bett nicht einfach zurücknehmen, sondern erst einen Techniker vorbeischicken, der sich das Bettgestell anschaut, denn wir haben das Wackeln als Reklamationsgrund angegeben.





Unsere Sitzecke








17. November 2006

Heute morgen um 7:30 Uhr, wurden die Spieleverrückten zum „FutureShop“ reingelassen. Allerdings konnten sich nur die ersten sieben über eine Spielkonsole freuen, da an diesen Laden nicht mehr geliefert worden waren.

Ausserdem war heute ein Techniker von Leons da. Er vermutet, dass wir ein falsches Kopfteil erhalten haben und orderte ein neues. Es wird erst am 5. Dezember geliefert.


Da die Standardgrössen bei Bettwäsche in Amerika und Europa sehr verschieden sind, hatten wir uns bereits in Deutschland dafür entschieden, uns zukünftig im amerikanischen System zu betten. Der größte Unterschied besteht darin, dass es für Doppelbetten nur eine Zudecke gibt. Die Verwendung von zwei Einzeldecken ist unpraktisch, da die kleinste Größe eine Breite von 150 cm hat. Also werden wir zukünftig nicht nur sprichwörtlich unter einer Decke (Queensize 220 x 230 cm) stecken, die wir heute erstanden haben.





Wohnzimmer vom Balkon aus








18. November 2006

Heute besuchten wir eine Karriere-Messe im „Northlands“-Ausstellungsgelände, wozu auch eine Pferderennbahn und das Eishockey-Stadion der Edmonton Oilers (Rexall-Place) gehören. Zu den Ausstellern gehörten u.a. Polizei und Feuerwehr, aber vor allem Colleges, Universitäten und ausbildende Firmen im Ölgeschäft.










22. November 2006

Es wird kalt in Edmonton. Heute hatten wir -14°C Höchsttemperatur, und für die kommenden zwei Wochen sind bis -30°C angesagt. Solange der Wind nicht dafür sorgt, dass sich die Minusgrade noch kälter anfühlen, ist es wegen der trockenen Luft jedoch gut auszuhalten, ja sogar recht angenehm. Ausserdem ist die kalte Luft für Stefan gesünder, da die Rauchpausen auf dem Balkon freiwillig minimiert werden. In Deutschland sind immernoch frühlingshafte Temperaturen und uns wurde sogar von spriessenden Knospen berichtet.





Fernsehecke und Balkontuer








24. November 2006

Nachdem wir uns Gedanken gemacht hatten, was wir unseren Verwandten in Deutschland als kleine Weihnachtsfreude schicken könnten, sind wir auch gleich für einige Besorgungen losgefahren. Die canadische Post empfiehlt die Abgabe von Päckchen und Paketen ins Ausland bis Mitte November, damit sie noch rechtzeitig zum Fest ankommen. Wir sind also schon etwas spät dran.










25. November 2006

Am Wochenende waren wir in Beaumont bei Gerald und Christina und hatten einen gemütlichen Abend, zu welchem auch Klaus+Helga sowie Paul+Erika eigeladen waren. Susanne war gemeinsam mit Christina beim Frauenfrühstück in Lenas Kirche eingeladen.










28. November 2006

Heute ist endlich das Weihnachtspäckchen nach Lauchhammer auf die Reise gegangen. Vier bis sechs Wochen soll es laut Auskunft des Angestellten auf der Reise sein. In der „KingswayGardenMall“ zog es Susanne wieder einmal zu „Eddie Bauer“. Natürlich hat sie auch etwas gefunden.



Eddie Bauer im CityCentre








30. November 2006

Stefan war heute Nachmittag bei „Mother's Music“ direkt gegenüber von unserem Haus und hat sich ein Klavier bestellt. Nun heisst es noch zwei Wochen warten und dann kann er endlich nach langer Zeit wieder Klavier spielen.


Stefan hat unseren Herrnhuter Stern zusammengebaut und aufgehängt. Er ist der erste Weihnachtliche Schmuck in unserem Appartement.


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